Para Athletics Europameisterschaften Berlin 2018

Para Athletics Europameisterschaften Berlin 2018

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Para Athletics Europameisterschaften Berlin 2018

Im August 2018 werden für die Para Athletics Europameisterschaften Berlin 2018 Voluntär(inn)e(n) gesucht.

Voluntär(inn)e(n) gesucht!

Im August 2018 ist es soweit: Zum sechsten Mal werden die Leichtathleten um EM-Medaillen konkurrieren. Für die Berlin 2018 World Para Athletics European Championships suchen wir motivierte, engagierte und weltoffene Helferinnen und Helfer. Du suchst die Herausforderung, arbeitest gerne im Team und möchtest zum Gelingen eines internationalen Sportevents beitragen? Zuverlässigkeit und Teamwork sind für Dich selbstverständlich? Dann sei dabei und registriere Dich jetzt.

Folgende Vorkenntnisse sind bei deiner Bewerbung von Vorteil:

  • Gute Englischkenntnisse
  • Vorerfahrung bei der Mithilfe bei Sportevents
  • Ortskenntnisse Berlin
  • Kontaktfreudigkeit und Aufgeschlossenheit
  • Wir freuen uns insbesondere über Bewerbungen von Menschen mit Behinderung.

Verschaffe dir einen Überblick über die verschiedenen interessanten Aufgabenbereiche, die du als Volunteer mit Leben füllen kannst:

Akkreditierung

  • Unterstützung bei der Erstellung und Ausgabe von personalisierten Akkreditierungen für alle Personen (Sportler, Teambetreuer, Trainer, Schiedsrichter, Journalisten, Fotografen, Volunteers, Mitarbeiter, etc.)
  • Beginnt möglicherweise im Vorfeld der EM

Entrance/Ticketing/Ordner

  • Koordination der Kartenverkäufe
  • Besetzung von Ticketschaltern und Tageskassen
  • Ticketkontrolle

Field of play

  • Wichtige Ansprechpartner für Aktive und Officials
  • Koordination der Abläufe
  • Hilfestellung bei der Veranstaltungstechnik und Musikbereitstellung

Fotografen

  • Dokumentation aller (vorher besprochenen und genehmigten) Ergebnisse
  • Extra Kameras besetzen

Gästeservice/Platzanweiser Tribüne

  • wichtige Ansprechpartner für Zuschauer
  • gewährleisten sicheren & reibungslosen Ablauf
  • Stadiongäste freundlich in Empfang nehmen
  • Unterstützung bei der Platzsuche

Hotel/Logistik

  • Infopoint im Hotel / Hilfe beim Check-in und Check-out
  • Unterstützung der Kommunikation zwischen Hotel, LOC und den Teams
  • Hilfe bei logistischen Aufgaben (Parkplätze, Trainingsplatznutzung, Fahrwege, etc.)
  • Ansprechpartner für Pressevertreter im Medienraum
  • Basislager

Info Point

  • Zentrale Anlaufstelle für alle Fragen rund um die Para Leichtathletik, die Europameisterschaft sowie bei Problemen mit Tickets oder sonstigem Unterstützungsbedarf

Medien/Presse/Technik

  • Betreuung und Information der Journalisten auf der Pressetribüne (u.a. zeitnahe und zügige Verteilung der Mannschaftsaufstellungen vor jeweiligem Spielbeginn)
  • Betreuung der Pressekonferenzen, Press Room Management (in Zusammenarbeit mit dem Info-Counter im Hotel)
  • Betreuung der Fotografen
  • Mixed Zone Management

Rolli-/Behindertenbetreuung

  • Begrüßung der Zuschauer mit Behinderung
  • Unterstützung beim Aufsuchen der Sitzplätze

Shuttleservice

  • Gewährleistet reibungslosen Transfer zwischen Flughafen/Bahnhof, Hotels, Trainings- und Wettkampfstätte
  • Führerschein Klasse B vorausgesetzt

Social Media

  • Dokumentation aller (vorher besprochenen und genehmigten) Ergebnisse
  • Pflege der Website und sozialen Netzwerke (Facebook, Twitter, Instagram, …)
  • Schneiden und Hochladen der Spiele als Podcasts

Springer

  • Dient der Flexibilität des gesamten Projektes
  • Erledigung zusätzlich anfallender Aufgaben
  • Verstärkung anderer Volunteerbereiche
  • Sehr abwechslungsreiche Arbeit, im Vorfeld nicht planbar

VIP- Betreuung

  • Besetzung VIP-Eingang
  • Koordination VIP-Bereich
  • Begrüßung der prominenten Gäste
  • Versorgung der prominenten Gäste mit Getränken und kleinen Snacks

Dein Interesse ist geweckt an der Para Athletics Europameisterschaften Berlin 2018 aktiv als Voluntär(in) teilzunehmen? Hier geht’s zur Anmeldung.

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Europameisterschaften im Rollstuhl Rugby | european championships in wheelchair rugby

England gewinnt die Europameisterschaft im Rollstuhl Rugby

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Großbritannien holt sich die Europameisterschaft im Rollstuhlrugby | 1. Juli 2017

Die Europameisterschaft im Rollstuhl Rugby

geht in diesem Jahr an das Team aus England.

Herzlichen Glückwunsch an die Mannschaft aus Großbritannien, die gestern bei der Europameisterschaft im Rollstuhl Rugby in Koblenz/Deutschland das Gold gewonnen haben. Es war wohl eine herausragende Leistung, denn seit Weihnachten mußte das Team mit einem nur sehr kleinen, ehrenamtlichen Mitarbeiterstab, der hervorragend von Lee Stutely, Cheftrainer Paul Shaw, Assistant Coaches Rob Tarr und Darren Mathews zusammengehalten wurde, eine Menge Arbeit erledigen.

Deutsches Team auf Platz 6 der Europameisterschaften im Rollstuhl Rugby

Auch das deutsche Team arbeitet mit vielen ehrenamtlichen Mitarbeitern und umso größer ist ihr 6. Platz bei den Europameisterschaften im Rollstuhl Rugby zu bewerten. Leider konnte sich die Mannschaft mit dem 6. Platz nicht direkt für die Weltmeisterschaft im nächsten Jahr in Sydney/Australien qualifizieren, aber es gibt potentiell noch weitere Qualifizierungsturniere in diesem Jahr, bei welchen eine Qualifizierung für Australien erreicht werden kann.

Weitere externe Inhalte

Deutscher Behindertensportverband e.V.

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Die Webpage der Europameisterschaft im Rollstuhl Rugby 2017: EC2017
Die Webpage des internationalen Rollstuhl Rugby Weltverband: IWRF

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Rollstuhl Rugby | Wheelchair Rugby

Rollstuhl Rugby – Presse-Etikette berücksichtigen …

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Berichterstattung über Personen mit Behinderung | Rollstuhl Rugby Presse-Etikette | aus dem Presse Guide der IWRF EC 2017 Webpage

Wer über den Behindertensport berichtet, hat es häufig mit Begrifflichkeiten zu tun, die, wenn sie nicht richtig eingesetzt werden, sehr leicht als verletzend empfunden werden können, obwohl es nicht so gemeint war, wie es geschrieben wurde. Hier sind einige Hinweise, wie man einem solchen Konflikt aus dem Weg gehen kann.

  • Identifizieren Sie zunächst immer die Person und dann die Behinderung der betroffenen Person. Manchmal ist es gar nicht notwendig oder relevant die Behinderung zu erwähnen, demzufolge müssen Sie sich nicht dazu verpflichtet fühlen die Behinderung zu vermerken. Sollte die Beschreibung notwendig sein, erwähnen Sie lediglich die Behinderung und fahren Sie anschließend fort.
  • Interagieren Sie ganz normal und natürlich und legen Sie nicht jedes einzelne Wort auf die Goldwaage – selbiges gilt für Ihre Handlungen. Seien Sie nicht verlegen sollten Sie übliche Floskeln wie „wir sehen uns später“ (gegenüber einer Person mit einer Sehbehinderung) oder „ich würde besser mitlaufen“ (gegenüber einer Person, der/die auf den Rollstuhl angewiesen ist).
  • Vermeiden Sie die Benutzung von emotionalen Wörtern wie „Tragödie“, „Betrübt“, „Opfer“ oder „am Rollstuhl gefesselt“. Richten Sie Ihren Fokus auf die Fähigkeiten und nicht auf die Einschränkungen, bspw. jemand „benutzt einen Rollstuhl“ anstelle „auf den Rollstuhl beschränkt“ oder „an den Rollstuhl gebunden“.
  • Vermeiden Sie Personen als „außergewöhnlich“ oder „“übermenschlich“ zu portraitieren. Beispiel: Übertreibungen von vollbrachten Leistungen von Sportlern/Sportlerinnen mit einer Beeinträchtigung suggeriert versehentlich, dass die Erwartungen an die Sportler/innen nicht sonderlich hoch sind.
  • Portraitieren Sie die Person so wie Sie im wahren Leben auch ist. Bspw.: eine Person mit einer Beeinträchtigung könnte ein/e Athlet/in sein, selbige könnte aber auch ein Elternteil, Bauingenieur, Doktor, Manager oder ein Journalist sein.
  • Die Menschen wollen keine Empfänger von Mitleid sein. Bedenken Sie, dass Menschen mit einer Beeinträchtigung nicht chronisch krank sind.
  • Fragen Sie immer eine Person mit einer Beeinträchtigung ob Sie Unterstützung benötige bevor Sie einfach eingreifen. Ihre Hilfe könnte nicht notwendig sein. Wie auch immer, es ist stets in Ordnung nachzufragen ob Hilfe benötigt wird. Sollte Ihre Hilfe in Anspruch genommen werden, befolgen Sie die Instruktionen oder fragen Sie nach.
  • Wenn Sie mit einem Menschen mit einer Beeinträchtigung Kontakt haben, sprechen Sie direkt mit der Person sollte ein „Dolmetscher“ oder „Begleiter“ nicht benötigt werden.
  • Vergessen Sie bitte nicht, dass eine Person mit einer Beeinträchtigung eventuell mehr Zeit und Geduld in Anspruch nimmt um aktiv und eigenständig zu interagieren. Geben Sie dieser Person mehr Zeit sollten eben jene Kommunikationshilfsmittel benutzen oder eine Lernbehinderung haben.
  • Sollten Sie etwas nicht verstanden haben, fragen Sie nochmals bei der Person mit einer Beeinträchtigung nach.
  • Respektieren Sie die Privatsphäre der befragten Person und rufen Sie sich in Erinnerung, dass der Rollstuhl ein Teil der Privatsphäre ist.
  • Vermeiden Sie

    Verwenden Sie anstatt

  • Behinderter Sportler / Person Athlet / Person mit Behinderungen

    Athlet / Person mit einer Behinderung oder Paralympischer Athlet. Rücken Sie den Athleten oder die Person in den Vordergrund, anstatt sich auf seine oder ihre Behinderung zu konzentrieren

  • Behinderte oder Körperbehinderte

    Menschen mit einer körperlichen Behinderung.

  • Normale Athleten

    Athleten ohne Behinderung.

  • Der Paraplegiker/der Querschnittgelähmte

    Eine Person mit Paraplegie.

  • Der Tetraplegiker

    Eine Person mit Tetraplegie

  • Der Blinde

    Personen mit Sehbehinderung oder Blindheit.

  • Der Zurückgebliebene

    Eine Person mit geistiger Behinderung

  • Der Spastiker

    Eine Person mit Zerebralparese.

  • Abnormal, subnormal, defekt, deformiert

    Das sind negative Begriffe, die das Versagen, persönliche Vollkommenheit zu erreichen, implizieren. Geben Sie konkret die Behinderung an.

  • Betroffen von ...

    Die meisten Menschen mit einer Behinderung sehen sich nicht als betroffen. Sagen die Person hat … (die Behinderung)

  • Eingeschränkt auf einen Rollstuhl

    Ein Rollstuhl sorgt für Beweglichkeit und ist nicht einschränkend. Eine Person benutzt einen Rollstuhl.

  • Krüppel oder verkrüppelt

    Diese Worte vermitteln ein negatives Bild eines verdrehten hässlichen Körpers. Sagen Sie mit einer körperlichen Behinderung.

  • Krankheit (bei gleicher Behinderung)

    Viele Behinderungen, wie zerebrale Lähmung und Wirbelsäulenverletzungen, werden nicht durch eine Krankheit oder Erkrankung verursacht. Sagen Sie er hat eine Behinderung.

  • Stümpfe

    Dies hat die Assoziation, dass die Glieder der Person wie ein Baum abgeschnitten wurden. Sagen Sie Amputation.

  • Leidet unter, Leidende

    Menschen mit einer Behinderung leiden nicht unbedingt. Sagen Sie er/sie hat….(die Behinderung).

  • Opfer

    Menschen mit Behinderung sind nicht unbedingt Opfer und ziehen es vor, nicht als solche wahrgenommen zu werden. Sagen Sie er/sie hat….(die Behinderung)

Externe Inhalte

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Rollstuhl Rugby | Wheelchair Rugby

Rollstuhl Rugby – Kennt ihr die Schiedsrichtersignale?

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Europameisterschaften im Rollstuhl Rugby 2017 in Koblenz

In der kommenden Woche finden die IWRF EC 2017 statt. IWRF EC steht für International Wheelchair Rugby Federation European Championships. Dieses Jahr werden die Europameisterschaften im Rollstuhl Rugby in der Conlog Arena in Koblenz ausgetragen. Die deutsche Nationalmannschaft will sich bei dieser Gelegenheit gleich mal für die Weltmeisterschaften im nächsten Jahr in Sydney/AUS qualifizieren. Wer sich das in Koblenz live anschaut, kann hier einmal nachlesen, wie die Handzeichen der Schiedsrichter während der Spiele zu lesen sind.

Was genau ist denn eigentlich Rollstuhl Rugby?

Rollstuhl Rugby ist ein schneller Vollkontakt Teamsport für männliche und weibliche Athleten mit funktionellen Beeinträchtigungen in mindestens drei ihrer vier Gliedmaßen. Als ein gemischter Sport können sowohl männliche als auch weibliche Athleten zusammen in den Teams miteinander konkurrieren.

Rollstuhl Rugby ist eine einzigartige Sportart, die von Athleten mit einer Behinderung geschaffen wurde und verbindet Elemente von Basketball, Rugby und Eishockey. Das Spiel wird in der Halle zwischen zwei Teams von vier Spielern auf einem leicht modifizierten Spielfeld ausgetragen, das etwa der Größe eines Basketball Spielfeldes nahe kommt. Ziel des Spiels ist es, den Spielball über die gegnerische Torlinie zu tragen und so zu punkten.

Der Kontakt zwischen Rollstühlen ist ausdrücklich erlaubt und ist in der Tat ein integraler Bestandteil des Sports. Die Spieler nutzen die speziell für diese Sportart entwickelten Rugby Stühle, um ihre Gegner damit zu blockieren und während des Spiels zu halten.

Über 3.000 Menschen betreiben den Rollstuhl Rugby Sport auf der ganzen Welt und es wird in mehr als 28 Ländern heute aktiv gespielt.

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Summer Paralympics 2020 in Tokio

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22 Sportarten werden bei den Summer Paralympics 2020 in Tokio am Start sein!

Das sind 6 Sportarten mehr als in Rio de Janeiro. Die Para’s legen zu! Suuuuper!

Das Internationals Paralympische Komitee (IPC) hat bekannt gegeben, das die Paralympischen Spiele in Tokio 2020 mit und in 22 Sportarten ausgetragen werden. Wobei Badminton und Taekwondo zum ersten mal dabei sein werden.

Während eines ihrer Meetings in Abu Dhabi/UAE, hat das IPC Governing Board weitere 6 Sportarten zur Aufnahme in die Spiele genehmigt, welche zu den 16 Sportarten hinzukommen, die nach dem Meeting im Oktober 2014 ratifiziert und bekanntgegeben wurden. Maximal hätten 23 Sportarten für Tokio 2020 genehmigt werden können.

Diese 22 Sportarten werden bei den Paralympischen Spielen in Tokio 2020 dabei sein: Leichtathletik, Bogenschießen, Badminton, Boccia, Kanu, Radfahren, Reiten, Fußball 5-a-side, Goalball, Judo, Gewichtheben, Rudern, Schießen, Sitz Volleyball, Schwimmen, Tischtennis, Taekwondo, Triathlon, Rollstuhl Basketball, Rollstuhl Fechten, Rollstuhl Rugby and Rollstuhl Tennis.

Zwei Sportarten, aus den 24 Bewerbern für Tokio 2020, sind in Tokio 2020 nicht mit dabei: Fußball 7-a-side und Segeln.

Na, hättet ihr das gewusst?

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IWRF European Championship Koblenz 2017

IWRF European Championship Koblenz 2017

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PRESSEMITTEILUNG | 13. Juni 2017 | IWRF European Championship Koblenz 2017

Quelle: Deutscher Behindertensportverband e.V. / Nico Feist

„Das was ich lebe, möchte ich weitergeben“

Der Countdown läuft: Rollstuhlrugbyspieler Jens Sauerbier fiebert dem Auftakt der Heim-Europameisterschaft in Koblenz heute in zwei Wochen entgegen.

Jens Sauerbier hat schon drei Europameisterschaften und eine Weltmeisterschaft gespielt. Dennoch ist der Rollstuhlrugbyspieler überzeugt, dass die Heim-EM in Koblenz vom 27. Juni bis 1. Juli in der Conlog-Arena „das schönste Event wird, bei dem ich bislang dabei war. Es ist direkt vor der Haustür, du kennst alle und kannst Freunde einladen.“

Im Mai vergangenen Jahres hatte das deutsche Team beim letzten Qualifikationsturnier für die Paralympics in Rio de Janeiro nur Rang fünf belegt und durfte nicht in Brasilien starten. Ein Ziel, das der 30-Jährige für sich klar formuliert hatte: „Da waren wir alle leicht deprimiert. Als wir dann aber den Zuschlag für die EM bekommen haben, war das wie ein Trostpflaster. Die Freude ist gestiegen, es ging steil bergauf.“ Ende Dezember fing die Vorbereitung auf das Heimturnier an. Mittlerweile wird auch immer mehr die Handschrift von Nationaltrainer Christoph Werner sichtbar, der das Team oft zu Trainingslagern und Turnieren zusammenholte. „So viele Trainingslager hatten wir noch nie“, sagt Sauerbier: „Wir haben auf jeden Fall einen körperlich besseren Zustand als vor der Paralympics-Qualifikation, weil jeder individuell noch mal unheimlich viel gemacht hat.“

Schließlich will das deutsche Team bei der Heim-EM, die in zwei Wochen eröffnet wird, nicht nur ein guter Gastgeber sein, sondern auch das Halbfinale erreichen, was angesichts der beiden Paralympics-Teilnehmer Frankreich und Schweden sowie Außenseiter Finnland in der Vorrundengruppe nicht leicht wird. „Deutschland richtet die EM ja nicht aus Lust und Laune aus, sondern es wird auch etwas Zählbares von uns erwartet. Und wir wollen natürlich niemanden enttäuschen, deshalb müssen wir unter die ersten Zwei der Gruppe“, sagt Sauerbier und verrät die Stärke des deutschen Teams: „Wir treten als Mannschaft auf, weil wir nicht die Einzelspieler haben wie andere Nationen. Durch die besseren Grundlagen sind wir auch im Kopf fitter, darauf wird es ankommen.“

„Rollstuhlrugby ist so voller Action, dass es jeden in den Bann zieht“

Sauerbier weiß, wovon er spricht, schließlich hat er im vergangenen Jahr sein Master-Studium der Sportwissenschaften abgeschlossen, nachdem er zuvor soziale Arbeit studiert hatte. Nun ist er Privatdozent an der Berliner Medical School. Die Doktorarbeit ist in Planung, schließlich will Sauerbier auch auf dem akademischen Weg vorankommen – und dann am liebsten im Behindertensport arbeiten.

Dass er zum Rollstuhlrugby gekommen ist, verdankt er seinem Studium. Sauerbier war damals ein erfolgreicher Handbiker und musste neben Handbike und Tischtennis noch eine Mannschaftssportart wählen. Auf der Messe Rehacare war er auf Rollstuhlrugby aufmerksam geworden und erinnerte sich, dass die Sportart für Tetraplegiker wie ihn geeignet sei. „Rugby ist so voller Action, dass es jeden in den Bann zieht. Der Rest ist Geschichte: Zwei Jahre später war ich schon für die EM nominiert. Wenn man mal leistungsmäßig Sport betrieben hat, entwickelt man auch schnell einen großen Ehrgeiz“, sagt Sauerbier, der in der Jugend beim FC Magdeburg spielte und von einer Karriere als Fußballprofi träumte, bis er mit 16 Jahren einen Autounfall hatte und seither querschnittgelähmt ist.

Die sportliche Laufbahn hat er nun im Rollstuhlrugby hingelegt. Seit drei Jahren spielt er bei den Berlin Raptors, wurde in der Zeit zweimal Deutscher Meister und einmal Vize, davor hatte er mit Karlsruhe die Champions League gewonnen. Gleichzeitig ist er auch für seinen Heimatverein Biederitz in der 2. Bundesliga Nord, in Frankreich und England aktiv.

Der ganze Aufwand wäre ohne seine Freundin Izabela und die Familie nicht denkbar. Doch für Sauerbier ist selbst aktiv sein nicht alles, genauso gerne bringt er andere zum Sport. „Sport gibt und ermöglicht so viel. Und das was ich lebe, möchte ich weitergeben“, sagt er: „Es ist einfach so wertvoll, zu sehen, wie Menschen durch Sport Fortschritte machen und Dinge schaffen, die davor undenkbar gewesen wären.“ Und was alles möglich ist, das will Jens Sauerbier mit seinen Teamkollegen auch bei der Europameisterschaft in Koblenz unterstreichen – und vor heimischem Publikum das Halbfinale erreichen.

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PyeongChang 2018 und Tokio 2020

PyeongChang 2018 und Tokio 2020

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PRESSEMITTEILUNG | 9. Juni 2017

© Deutscher Behindertensportverband e.V.

Top Team: Professionelle Vorbereitung auf die Spiele

31 Athletinnen und Athleten gehören dem Top Team für die Paralympics in PyeongChang 2018 und Tokio 2020 an.

Eine intensive und professionelle Vorbereitung ist notwendig, um bei den Paralympischen Spielen um Medaillen kämpfen zu können. Das erfordert neben dem Beruf einerseits genügend Freiräume für Training und Wettkämpfe sowie andererseits ein Stück weit finanzielle Unabhängigkeit. 31 Athletinnen und Athleten aus zehn Individualsportarten hat der Deutsche Behindertensportverband (DBS) derzeit in sein Top Team berufen, die von den verbesserten Bedingungen auf ihrem Weg zu den Spielen in PyeongChang 2018 oder Tokio 2020 profitieren sollen. Sechs davon sind Wintersportler, neu hinzugekommen sind 25 Sommersportler – darunter auch die amtierenden Paralympics-Sieger Sebastian Dietz, Niko Kappel, Daniel Scheil, Hans-Peter Durst, Vico Merklein, Andrea Eskau und Anja Wicker.

Grundvoraussetzung ist, dass die Mitglieder des Top Teams zu den aussichtsreichsten deutschen Medaillenanwärterinnen und Medaillenanwärtern für die kommenden Paralympics gehören. Deshalb geht mit der Zugehörigkeit zu diesem Kader eine exklusive Form der Förderung einher. Für die Sportlerinnen und Sportler bedeutet dies eine Zahlung von 500 Euro pro Monat sowie eine mögliche berufsbezogene Unterstützung von bis zu 1000 Euro monatlich. Zuletzt errangen bei den Winterspielen in Sotschi vier Athletinnen aus dem Top Team 12 von insgesamt 15 Medaillen, bei den Paralympics in Rio waren es 36 von 57 Medaillen.

„Diese Erfolge zeigen, dass wir mit dem bewährten Konzept auf dem richtigen Weg sind. Diese zusätzliche Förderung trägt enorm dazu bei, dass sich der deutsche Behindertensport auf Weltniveau behaupten kann“, betont DBS-Sportdirektor Frank-Thomas Hartleb. Möglich wird die Finanzierung des Top Teams durch die Allianz Deutschland AG, die Deutsche Telekom AG, die Sparkassen-Finanzgruppe sowie durch die Toyota Deutschland GmbH – und somit durch alle Nationalen Förderer des Deutschen Behindertensportverbandes. „Dank der Unterstützung unserer Partner können wir die Rahmenbedingungen für unsere paralympischen Medaillenaspiranten deutlich verbessern und sorgen so für eine möglichst optimale und zielorientierte Vorbereitung“, sagt Hartleb.

Zum Top-Team-Kader gehören:

Winter: Georg Kreiter (RSV Murnau), Thomas Nolte (MTV Braunschweig / beide Para Ski alpin), Andrea Eskau (USC Magdeburg), Martin Fleig (Ring der Körperbehinderten Freiburg), Clara Klug (PSV München), Anja Wicker (MTV Stuttgart / alle Para Ski nordisch)  -> zum Top Team PyeongChang 2018

Sommer: Carmen Brussig (PSV Schwerin), Ramona Brussig (PSV Schwerin), Nikolai Kornhaß (Gundelfinger Turnerschaft / alle Para Judo), Sebastian Dietz (BSG Bad Oeynhausen), Frances Herrmann (BPRSV Cottbus), Katrin Müller-Rottgardt (TV Wattenscheid), Daniel Scheil (BVS Weiden), Niko Kappel (VfL Sindelfingen), Martina Willing (BPRSV Cottbus / alle Para Leichtathletik), Hans-Peter Durst (RuMC 1925 Sturm Hombruch Dortmund), Jana Majunke (BPRSV Cottbus), Vico Merklein (GC Nendorf), Kai-Kristian Kruse (Schweriner SC / alle Para Radsport), Alina Rosenberg (BPRSV Cottbus), Hannelore Brenner (Reitgut Hofgut Petersau), Elke Philipp (RuFV Chiemgau Nord / alle Reiten), Elena Krawzow (PSC Berlin), Torben Schmidtke (SC Potsdam / beide Para Schwimmen), Natascha Hiltrop (SV Lengers / Para Sportschießen), Valentin Baus (Borussia Düsseldorf), Thomas Brüchle (SV Salamander Kornwestheim), Stephanie Grebe (Borussia Düsseldorf), Sandra Mikolaschek (Borussia Düsseldorf / alle Para Tischtennis), Simone Briese-Baetke (TuS Makkabi Rostock / Rollstuhlfechten) -> zum Top Team Tokio 2020

Mehr zum Top Team, das von der Allianz Deutschland AG, der Deutschen Telekom AG, der Sparkassen-Finanzgruppe und der Toyota Deutschland GmbH gefördert wird, zum Hintergrund und zum Kader finden Sie auf der Internetseite der -> Deutschen Paralympischen Mannschaft.

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Photo Credits

Hier sind die Photo Credits des verwendeten Bildmaterials.

Foto von der Eröffnungsfeier in Rio de Janeiro: Ralf Kuckuck | DBS

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Deutscher Behindertensportverband – Presseschau

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PRESSESCHAU | 24. Mai 2017

© Deutscher Behindertensportverband e.V.

Paralympics  &  Sportförderung:

Focus, Russland-Ausschluss
Inside the Games, Russland-Ausschluss
Tagesspiegel, Paralympics Zeitung (Video)
Handelsblatt, Sportförderung/Sporthilfe
Rheinische Post, Sportförderung/Sporthilfe

Para Tischtennis:

Schwäbische Zeitung, Team-WM
Passauer Neue Presse, Team-WM
My Tischtenis, Team-WM/Tischtennis
My Tischtennis, Team-WM/Vorbericht

Para Radsport:

Lausitzer Rundschau, Weltcup-Erfolge
Presseportal, Weltcup-Erfolge
Finanznachrichten, Weltcup-Erfolge
Süddeutsche Zeitung, Michael Teuber
Schwäbische Zeitung, Hans-Peter Durst

Para Leichtathletik:

Münchener Merkur, Birgit Kober
Westfalenpost, Katrin Müller-Rottgardt
Mitteldeutsche Zeitung, Wittenberger Werfertage
Rheinische Post, Wettkampf in Essen + Trainingslager
Super Sonntag, Markus Rehm
MSV Duisburg, Frederike Koleiski
BILD, Heinrich Popow / Let’s dance
RTL, Heinrich Popow / Let’s dance
NTV, Heinrich Popow / Let’s dance
Stern, Heinrich Popow / Let’s dance

Rund um den Behindertensport:

Mitteldeutsche Zeitung, Ivo Kilian/Para Kanu (mit Video)
Rheinische Post, Lukas Schiwy / Sitzvolleyball
Rheinische Post, NRW-Meisterschaften / Para Schwimmen
Badische Neueste Nachrichten, Rollstuhlrugby
Main Post, Anna Schaffelhuber im Kanu
Rheinische Post, Rollstuhlbasketball
Hauptstadtsport TV, Goalball
Sportschau, Rollstuhlskater
Hannoversche Allgemeine Zeitung, Sportivationstag Behinderten-Sportverband Niedersachsen
SAT1, Sportivationstag Behinderten-Sportverband Niedersachsen
Neue Presse, Sportivationstag Behinderten-Sportverband Niedersachsen
Werra Rundschau, Henry Wanyoicke/Leichtathlet Kenia
DOSB, Fußball ID
DOSB, DJK-Inklusionstaler

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Paracycling World Cup - Maniago/Italy 2017

Paracycling World Cup – Maniago/Italy 2017

By | Behindertensport, olympische spiele, paralympics, sport, sportfotografie, Weltmeisterschaft, World Cup | No Comments

Paracycling World Cup – Maniago/Italy 2017

Der UCI Paracycling Weltcup – Maniago/Italien ist beendet. Ich habe Euch hier die kompletten Ergebnisse als Link auf eine PDF Datei angehangen … Die deutschen Fahrer/innen haben sich dem Vergleich mit der Weltelite alle Ehre gemacht. Super Ergebnis erreicht.

Link zur PDF Datei: UCI PC WorldCup Maniago/Italy 2017 – Official Book of Results

Weiterführende Info

Hier könnt ihr weitere Informationen zum Thema finden.

rad-net
DBS Terminkalender
UCI Terminkalender

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Paralympics Pyeong Chang 2018

News rund um Deutsches Haus für die Paralympics Pyeong Chang 2018

By | allgemein, Behindertensport, olympische spiele, paralympics, Pyeong Chang, reisen | No Comments

Paralympics Pyeong Chang 2018

Die folgende Pressemitteilung ist soeben vom DBS verschickt worden …

Deutsches Haus: PROPROJEKT und AS+P Albert Speer + Partner werden strategischer Partner

Die beiden Unternehmen mit Kernkompetenz in Planung, Architektur und Projektmanagement kommen als gemeinschaftliche Partner des Olympia Teams Deutschland und der Deutschen Paralympischen Mannschaft ins Projektteam für das Deutsche Haus PyeongChang 2018 und Tokio 2020

Frechen, 16. März 2017. Wer auf den Websites von PROPROJEKT und AS+P den Bereich „Referenzen“ anklickt, kommt aus dem Scrollen kaum heraus: Das Portfolio führt den User von Stockholm nach Schanghai. Die Unternehmen agieren global und der Sport spielt dabei eine zentrale Rolle. In die lange Reihe der Projekte fügt sich nun ein weiteres mit großer Strahlkraft ein: PROPROJEKT und AS+P werden für das Deutsche Haus / Deutsche Haus Paralympics in PyeongChang 2018 und Tokio 2020 maßgebliche Aufgaben in den Bereichen der Architektur sowie des Projektmanagements übernehmen und die strategische Konzeption der Plattform Deutsches Haus weiterentwickeln. Darauf einigten sich PROPROJEKT und AS+P gemeinsam mit der Deutschen Sport Marketing (DSM), die als Vermarktungsagentur des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) sowie des Deutschen Behindertensportverbandes (DBS) das Deutsche Haus bei den Spielen organisiert und umsetzt.

Der Auftakt der Kooperation fand vom 12. bis 16. März in PyeongChang statt – bei einem ersten gemeinsamen Ortstermin rund ein Jahr vor Beginn der Olympischen und der nachfolgenden Paralympischen Spiele. Mit dabei: zahlreiche weitere Partner aus dem olympischen und paralympischen Umfeld – unter anderem der langjährige Partner Messe Düsseldorf, der auch zukünftig seine Erfahrungen aus mittlerweile neun Deutschen Häusern in Organisation, Projektsteuerung und Durchführung des Events einfließen lässt.

PROPROJEKT und AS+P waren in den vergangenen Jahren für zahlreiche renommierte Projekte im Einsatz, etwa beim Masterplan für die Innenstadt von Köln, beim Neubau der Europäischen Zentralbank in Frankfurt und aktuell bei der Konzeption eines Nachwuchsleistungszentrums für den FC Bayern München. Auch die deutschen Bewerbungen um die Olympischen und Paralympischen Spiele von Leipzig 2012, München 2018 und Hamburg 2024 haben die beiden Büros mitgestaltet, genauso wie die laufende Machbarkeitsstudie für eine mögliche österreichische Bewerbung von Innsbruck/Tirol 2026. Zuletzt waren sie bei der Errichtung der neuen DOSB-Geschäftsstelle mit der Bauherrenvertretung betraut. „Wir sind froh, dass wir PROPROJEKT und AS+P jetzt auch für das Deutsche Haus als strategischen Partner gewonnen haben. Von der Erfahrung und der Expertise, die PROPROJEKT und AS+P aus zahlreichen erfolgreichen Projekten auf nationaler und internationaler Ebene in und außerhalb des Sports mitbringen, werden wir sicher profitieren“, sagt DOSB-Präsident Alfons Hörmann.
„Die Freude am Sport prägt in großem Umfang unser gesamtes Leben. Es ist uns und den Kollegen von PROPROJEKT ein großes Anliegen, ein kleines bisschen von dem, was uns der Sport mit seinen Athletinnen und Athleten in vielen Momenten gegeben hat, in Dankbarkeit über unser Engagement für das Olympia Team Deutschland und die Deutsche Paralympischen Mannschaft zurückzugeben.“, sagt Friedbert Greif, geschäftsführender Gesellschafter bei AS+P.

Die geografische Nähe zum Sport ist der große Pluspunkt des Deutschen Hauses PyeongChang 2018, das seine Heimat im Birch Hill Golf Club im YongPeong Resort haben wird. Das Areal wurde 1975 als Freizeitanlage mit Liften, Loipen und Appartementhäusern errichtet und liegt 200 Kilometer von der südkoreanischen Hauptstadt Seoul entfernt auf einer Höhe von 700 Metern über dem Meeresspiegel. Der „Alpensia Jumping Park“ als Austragungsort für die Winterspiele 2018 befindet sich in Sichtweite des Treffpunkts. Noch kürzer ist der Weg ins Olympische Dorf sowie zum „Alpensia Resort“, das die Wettkampfstätten für Biathlon, Skilanglauf, Nordische Kombination und Rodeln umfasst. Gleiches gilt für die „Olympic Plaza“, wo die Eröffnungs- und Schlussfeier stattfinden werden. „Seine zentrale Lage wird das Deutsche Haus zu einem Magneten für die Mannschaft und ihre Gäste machen“ – das steht für den DOSB-Leistungssportvorstand Dirk Schimmelpfennig, der das Team Deutschland zu PyeongChang 2018 erstmal als Chef de Mission anführt, außer Frage. „Es soll ein echtes Haus der Athletinnen und Athleten werden. Eines, worauf wir stolz sein können.“

Aus der lokalen Nähe „Deutsches Haus – Wettkampfstätten – Olympisches Dorf“ soll eine emotionale Nähe werden, so auch der Wunsch von DSM-Geschäftsführer Thomas Dieckhoff:
„Wir möchten den Sportlerinnen und Sportlern sowie Gästen mit dem Deutschen Haus nicht nur einen Treffpunkt zum Feiern, Austauschen und Entspannen bieten, sondern gleichzeitig das Aushängeschild der deutschen Sportfamilie und seiner Wirtschaftspartner bei den Olympischen und Paralympischen Spielen sein. In diesem Sinne werden wir das Konzept zu PyeongChang und auch darüber hinaus weiterentwickeln – als Kommunikationsplattform, die sich an den Bedürfnissen seiner Gäste im Haus orientiert, aber auch attraktive Inhalte für die Fans in der Heimat bietet. Die Erfahrung, die Kompetenz und das Netzwerk von PROPROJEKT und AS+P werden hier sicher dazu beitragen, mit dem Deutschen Haus den nächsten Schritt zu gehen.“

Neuer Partner, neue Ideen – das sind Aussichten, die auch beim DBS gut ankommen: „Eine Location mit Charakter und viel Gestaltungsspielraum konnten wir unseren Gästen bereits zu den Spielen in Rio 2016 und auch davor bieten. Das Konzept ist dort sehr gut angenommen worden und wir sind sicher, mit dem Birch Hill Club als Deutsches Haus 2018 erneut einen Treffpunkt mit hohem Wohlfühlfaktor für unsere Paralympics-Familie zu haben“, sagt DBS-Präsident Friedhelm Julius Beucher.

Nach dem Motto „erst abliefern, dann abfeiern“ haben einige paralympische Athletinnen und Athleten, die in den vergangenen Tagen zu Testwettkämpfen in PyeongChang antraten, die freie Zeit für einen Location-Check im Deutschen Haus genutzt – gemeinsam mit der Delegation aus der Heimat. Erster Eindruck: „Perfekt, da kann man ja fast den Schlitten nehmen, um direkt nach dem Wettbewerb ins Deutsche Haus zu kommen“, sagt Martin Fleig, frischgebackener Doppel-Weltmeister bei den nordischen Ski-Titelkämpfen, und fügt an: „Scherz beiseite – das wird großartig hier.“ Davon ist auch Phillip Michler von PROPROJEKT überzeugt: „Wir haben hier einen vielversprechenden Rahmen, den wir jetzt gemeinsam mit der DSM und den anderen Projektpartnern im Sinne der deutschen Sportfamilie gestalten werden. Jetzt heißt es: An die Arbeit.“

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